Corporate Benefits ist ein etabliertes Rabattportal mit über 1.500 Markenpartnern. Mitarbeitende können dort Rabatte auf Produkte und Dienstleistungen abrufen — von Mode über Elektronik bis zu Reisen.

Lange Zeit war Corporate Benefits die Referenz für Mitarbeiterrabatte in Deutschland. Über 1.500 Marken, bekannte Logos, solide Grundlage. Doch immer mehr Unternehmen stellen dieselbe Frage: Gibt es heute bessere Alternativen — moderner, günstiger, flexibler?
Die Antwort ist: Ja. Und sie ist deutlicher als viele erwarten.
Drei Entwicklungen treiben den Wandel:
1. Veränderte Erwartungen der Mitarbeitenden. Laut einer Deloitte-Studie legen 70% der Millennials und Gen Z bei der Arbeitgeberwahl Wert auf das Nachhaltigkeitsprofil ihres Unternehmens. Ein Rabattportal, das vor allem Fast Fashion und Massenelektronik bewirbt, passt nicht mehr zur Wertekultur vieler Unternehmen — und wird entsprechend wenig genutzt.
2. Steigende Kosten bei sinkender Differenzierung. Monatliche Abo-Gebühren für Rabattportale sind für viele KMUs schwer zu rechtfertigen, wenn die tatsächliche Nutzungsrate unter 30% liegt. Eine Roland Berger / Pluxee-Studie zeigt: Mitarbeitende in Unternehmen ohne aktiv kommunizierte Benefits erzielen nur 11% der potenziellen Nutzung.
3. Der Markt hat echte Alternativen hervorgebracht. Was vor fünf Jahren noch nicht existierte, ist heute Realität: Kostenlose, mobile-first Plattformen, die qualitativ mit bezahlten Lösungen konkurrieren können.
Corporate Benefits wurde 2003 in Düsseldorf gegründet und ist heute einer der bekanntesten Namen im deutschen Corporate-Benefits-Markt. Mit über 1.500 Markenpartnern und mehr als 31.000 Unternehmenskunden in zehn europäischen Ländern ist die Marktposition beeindruckend.
Mitarbeitende können über das Portal Rabatte auf Produkte und Dienstleistungen abrufen — von Mode über Elektronik bis zu Reisen. Das klingt gut. Und für viele Unternehmen war es lange gut genug.
Schaut man sich jedoch Nutzerbewertungen (Trustpilot, OMR Reviews) und Kundenfeedback genauer an, kristallisieren sich vier strukturelle Schwachpunkte heraus:
Veraltetes UX-Design. Die Nutzeroberfläche entspricht nicht mehr den Erwartungen von Millennials und Gen Z. Navigation, Suchfunktion und mobile Erfahrung wirken im Vergleich zu modernen Apps veraltet. Das führt direkt zu niedrigeren Nutzungsraten — und was nicht genutzt wird, hat auch keinen Bindungseffekt.
Eingeschränkte Transparenz bei Kosten und Konditionen. Viele Nutzer berichten, dass die genauen Kosten und Vertragsbedingungen nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. Für HR-Manager, die intern rechtfertigen müssen, was sie ausgeben, ist das frustrierend.
Kein Nachhaltigkeitsfokus. Das Markenportfolio umfasst vor allem Mainstream-Marken ohne besonderes Nachhaltigkeitsprofil. Für Unternehmen, die ESG-Ziele kommunizieren oder nachhaltig orientierte Talente ansprechen wollen, ist das ein echter Nachteil.
Keine Integration steuerfreier Benefits. Corporate Benefits ist ein Rabattportal — nicht mehr. Es bietet keine Lösung für steuerfreie Sachbezüge (€50/Monat), Essenszuschüsse oder Mobilitätslösungen. Wer also mehrere Säulen der Gehaltsoptimierung abdecken will, braucht trotzdem noch weitere Anbieter.
Das bedeutet nicht, dass Corporate Benefits wertlos ist. Es bedeutet, dass es allein nicht mehr reicht — und dass der Markt bessere Optionen bereitstellt.
Bevor man Anbieter vergleicht, lohnt es sich, die eigenen Anforderungen zu definieren. Diese acht Kriterien helfen:
1. Nutzererfahrung (UX) Wird die Plattform wirklich genutzt? Das hängt maßgeblich davon ab, wie intuitiv und ansprechend die Oberfläche ist. Mobile-first ist 2026 kein Bonus mehr, sondern Pflicht.
2. Markenauswahl und -qualität Quantität ist weniger wichtig als Relevanz. Sind die Markenpartner die, die eure Mitarbeitenden tatsächlich kennen und nutzen? Passen sie zur Unternehmenskultur?
3. Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) Nicht nur die Monatsgebühr zählt, sondern auch: Setup-Aufwand, interne Verwaltungszeit, eventuelle Mindestvertragslaufzeiten und Kündigungsfristen.
4. Einrichtungsaufwand Wie lange dauert es, bis die erste Mitarbeiterin den ersten Rabatt eingelöst hat? Plattformen, die unter einer Stunde brauchen, gewinnen gegenüber solchen mit wochenlangem Onboarding.
5. Nutzungsrate und Aktivierungsquote Einige Anbieter kommunizieren transparente Nutzungsdaten. Das ist ein gutes Zeichen. Fragt gezielt danach: Welche Aktivierungsrate erreichen vergleichbare Unternehmen im ersten Monat?
6. Integration in bestehende HR-Systeme SSO (Single Sign-On), CSV-Import, HRIS-Anbindung — je besser die Integration, desto geringer der Verwaltungsaufwand.
7. Transparenz und Fairness Verstehe ich als HR-Manager, was ich kaufe? Gibt es versteckte Kosten? Ist die Preisliste öffentlich zugänglich?
8. Support und Onboarding-Begleitung Gerade in den ersten Wochen ist Support entscheidend. Wer antwortet innerhalb von Stunden — und wer erst nach Tagen?
FutureBens ist die einzige vollständig kostenlose Alternative mit echtem Nachhaltigkeitsfokus. Über 160 Markenpartner — darunter ArmedAngels, FlixTrain, Arket, Veja und viele mehr — bieten exklusive Rabatte für Mitarbeitende.
Für Arbeitgeber: 0 € Kosten, keine Vertragsbindung, in unter einer Stunde eingerichtet.
Vorteile:
Nachteile:
Für wen geeignet: Jedes Unternehmen, das sofort und ohne Budget starten will. Besonders stark für nachhaltigkeitsorientierte Unternehmen und solche, die Corporate Benefits ersetzen oder ergänzen wollen.
Benefits.me bietet ähnlich wie Corporate Benefits eine große Bandbreite an Rabatten — Entertainment, Freizeit, Ticketing, Mode. Ebenfalls kostenfrei für Arbeitgeber ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl.
Vorteile:
Nachteile:
Für wen geeignet: Unternehmen, die Masse vor Kuration stellen und eine bekannte Markenauswahl wünschen.
Wer über reine Rabatte hinaus denkt, landet bei Circula. Die Plattform kombiniert steuerfreie Sachbezüge (€50/Monat), Essenszuschüsse, Mobilität und Mitarbeiterrabatte in einer Lösung.
Vorteile:
Nachteile:
Für wen geeignet: Unternehmen ab ~50 Mitarbeitenden, die eine Komplettlösung suchen und bereit sind, monatlich zu investieren. Ideal, wenn steuerfreie Sachbezüge bereits geplant sind.
Die Guudcard ist die nachhaltige Sachbezugskarte in Deutschland. Kombination aus steuerfreiem Sachbezug (€50/Monat) und nachhaltigem Einkaufen.
Vorteile:
Nachteile:
Für wen geeignet: Unternehmen mit ernsthafter ESG-Strategie, die Nachhaltigkeit auch in ihren Benefits abbilden wollen. Kombination mit FutureBens ergibt ein vollständiges, nachhaltiges Benefits-Portfolio.
Anbieter | Kosten Arbeitgeber | Rabatte für MA | Steuerfreier Sachbezug | Nachhaltigkeitsfokus
Die strategisch klügste Kombination: FutureBens als kostenlose Basis + Guudcard oder Circula für den steuerfreien Sachbezug. Das ergibt den höchsten Nettovorteil bei minimalen Kosten.
Ein Tech-Startup in Berlin zahlt aktuell €35/Monat für Corporate Benefits (ca. €1,75/MA). Budget ist knapp, aber Employer Branding ist wichtig.
Empfehlung: Sofort zu FutureBens wechseln (€0). €35 monatliche Ersparnis. Das gesparte Budget optional in den €50-Sachbezug via Edenred oder Circula investieren — das ist ein deutlich stärkerer Benefit als ein Rabattportal.
Ein mittelständisches Produktionsunternehmen zahlt ca. €250/Monat für Corporate Benefits. Nutzungsrate: geschätzt 25%. HR-Manager ist unzufrieden mit dem ROI.
Empfehlung: Parallel-Test mit FutureBens für 30 Tage. Nutzungsrate vergleichen. Erfahrungsgemäß liegt FutureBens höher (bessere UX, relevantere Marken). Nach 30 Tagen Entscheidung treffen. Zusätzlich: Sachbezug via Circula einführen — der messbare €600-Jahresnettovorteil pro Mitarbeitenden ist leichter intern zu verkaufen als ein Rabattportal.
Eine B2B-Unternehmensberatung kommuniziert aktiv ihre Nachhaltigkeitsstrategie (CSRD-Reporting, Science Based Targets). Das aktuelle Rabattportal enthält hauptsächlich konventionelle Marken — ein Image-Problem.
Empfehlung: Wechsel zu FutureBens (nachhaltiges Portfolio) + Guudcard als B Corp-zertifizierter Sachbezug. Beides lässt sich im Nachhaltigkeitsbericht und im Recruiting kommunizieren.
Ein großes Unternehmen hat Corporate Benefits seit Jahren im Einsatz. Der Betriebsrat ist informiert, die Integration in das HRIS ist vorhanden. Wechsel ist komplex.
Empfehlung: Kein vollständiger Wechsel nötig. FutureBens kann als ergänzendes, kostenloses Angebot parallel eingeführt werden — ohne Betriebsratsanhörung (da keine Kosten entstehen und keine Arbeitszeiterfassung stattfindet). Das erweitert das Angebot ohne Risiko.
Eine Kreativagentur sucht nach Benefits, die zur Unternehmenskultur passen. Junges Team, hohe Nachhaltigkeitssensibilität, knappes Budget.
Empfehlung: FutureBens sofort einrichten (€0, unter einer Stunde). Im zweiten Schritt: Sachbezug via Edenred für den steuerfreien €50-Vorteil. Gesamtkosten: ~€2,42/MA/Monat für erheblich mehr wahrgenommenen Mehrwert als das alte Rabattportal.
Fehler 1: Den alten Anbieter sofort kündigen Kündigt Corporate Benefits nicht sofort, wenn ihr FutureBens einführt. Testet 30 Tage parallel. Die Nutzungsrate ist euer bester Indikator. Erst wenn ihr zufrieden seid, kündigt ihr — ohne Reuegefühl.
Fehler 2: Die Kommunikation vergessen Der häufigste Grund für niedrige Nutzungsraten: Mitarbeitende wissen nicht, dass es das neue Angebot gibt. Plant mindestens: eine Ankündigungs-E-Mail, einen Slack/Teams-Post, und eine kurze Erwähnung im nächsten All-Hands.
Fehler 3: Markenanzahl als wichtigstes Kriterium nehmen 1.500 Marken klingen besser als 160. Aber: Wenn 1.400 davon irrelevant sind, ist die tatsächliche Nutzungsrate trotzdem niedrig. Relevanz schlägt Quantität. Fragt eure Mitarbeitenden, welche Marken sie wirklich nutzen würden.
Fehler 4: Datenschutz-Fragen nicht klären Gerade in Unternehmen mit Betriebsrat oder DSGVO-Beauftragtem: Klärt vorab, wie die Plattform Nutzerdaten verarbeitet. Bei FutureBens entstehen keine Kosten, weshalb oft kein formeller Betriebsrats-Prozess nötig ist — aber fragt im Zweifelsfall nach.
Fehler 5: Keinen Ansprechpartner intern benennen Wer kümmert sich, wenn Mitarbeitende Fragen haben? Ein klarer interner Ansprechpartner (oft die HR-Person, die den Rollout verantwortet) erhöht die Nutzungsrate messbar.
Der Wechsel von Corporate Benefits zu einer modernen Alternative ist kein Großprojekt. Hier ein realistischer Zeitplan:
Woche 1 — Entscheidung und Einrichtung:
Woche 2 — Rollout:
Woche 4 — Auswertung:
Nach 30 Tagen — Entscheidung: Ist die Nutzungsrate höher als bei Corporate Benefits? Dann kündigt ihr den alten Anbieter. Ist sie niedriger? Dann ist etwas bei der Kommunikation schiefgelaufen — kein Plattform-Problem, sondern ein Rollout-Problem. Das lässt sich beheben.
Rabattportale sind nur so wertvoll wie ihre Nutzungsrate. Eine Plattform, die niemand nutzt, bringt niemandem etwas.
Drei Faktoren bestimmen die Nutzungsrate:
Studien zeigen: Mitarbeitende, die ihre Benefits aktiv nutzen, sind zu 34% weniger wechselwillig als solche, die nur wissen, dass es Benefits gibt.
Moderne Plattformen wie FutureBens sind auf Mobile optimiert, haben klare Suche und schnelle Einlösung. Das führt zu höherer Nutzung — und damit zu mehr Wirkung. Weniger Marken, aber besser kuratiert und besser präsentiert, übertreffen ein überladenes Massenportal in der Praxis regelmäßig.
Ist FutureBens wirklich komplett kostenlos? Ja. FutureBens finanziert sich durch Provisionen der Markenpartner — nicht durch Gebühren für Arbeitgeber. Es gibt kein Abo, keine Setup-Gebühr, keine Mindestlaufzeit und keine versteckten Kosten.
Kann ich Corporate Benefits und FutureBens parallel betreiben? Ja, und das ist sogar empfohlen. Startet mit einem 30-Tage-Parallel-Test. Erst wenn ihr mit FutureBens zufrieden seid, kündigt ihr Corporate Benefits. Doppelte Kosten entstehen dabei keine — FutureBens ist kostenlos.
Wie werden Mitarbeiterdaten bei FutureBens verarbeitet? FutureBens ist DSGVO-konform. Arbeitgeber laden Mitarbeitende per E-Mail-Link oder CSV ein. Persönliche Nutzungsdaten werden nicht an den Arbeitgeber weitergegeben. Nur anonymisierte Aggregatdaten (z.B. Gesamtnutzungsrate) sind für HR-Manager einsehbar.
Wir haben 1.500 Marken bei Corporate Benefits — reichen 160 wirklich aus? Die entscheidende Frage ist nicht die Anzahl, sondern die Nutzungsrate. Wenn 1.400 der 1.500 Marken nie aufgerufen werden, sind sie irrelevant. Die 160 Marken bei FutureBens sind kuratiert und auf echte Nutzung optimiert. Fragt einfach eure Mitarbeitenden: Welche 10 Marken würdet ihr wirklich nutzen? Die Antwort überrascht oft.
Ersetzt FutureBens den steuerfreien Sachbezug? Nein. FutureBens ist ein Rabattportal — es ersetzt keinen steuerfreien Sachbezug (€50/Monat nach §8 Abs. 2 EStG). Für den Sachbezug braucht ihr einen separaten Anbieter (Edenred, Circula, Guudcard etc.). FutureBens und Sachbezug ergänzen sich — sie ersetzen sich nicht.
Ab wie vielen Mitarbeitenden ist FutureBens sinnvoll? Bereits ab einem Mitarbeitenden. Es gibt keine Mindestanzahl. Auch Solo-Gründer können FutureBens nutzen, um sich selbst Vergünstigungen zu sichern.
Brauchen wir eine Betriebsrats-Anhörung? Da FutureBens keine Kosten für den Arbeitgeber verursacht und keine Arbeitszeiterfassung stattfindet, ist in den meisten Fällen keine formelle Betriebsrats-Anhörung nötig. Bei Unsicherheit: kurze Rückfrage beim Betriebsrat oder Anwalt — in der Regel unproblematisch.
Wie messen wir den Erfolg des Wechsels? Drei Kennzahlen: (1) Aktivierungsquote nach 30 Tagen (Ziel: >40%), (2) monatliche Nutzungsrate nach 3 Monaten (Ziel: >25%), (3) qualitatives Feedback in der nächsten Mitarbeiterbefragung.
Corporate Benefits ist kein schlechtes Produkt. Aber die Benefits-Welt hat sich weiterentwickelt, und der Abstand zwischen dem, was kostenpflichtige Portale vor fünf Jahren waren, und dem, was kostenlose Plattformen heute leisten, hat sich dramatisch verringert.
Wer heute wechseln oder ergänzen will, hat vier konkrete nächste Schritte:
Die Hürde für den ersten Schritt war noch nie so niedrig.
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